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Mit NEVERLAND von Sardinien nach Menorca und rund Mallorca Hola! Qué tal? Unser Winterlager in Porto Torres auf Sardinien haben wir wieder verlassen und sind jetzt auf den Balearen, wo (fast) immer die Sonne scheint. Ein schöner NO-Wind (Windstärke 6 Beaufort) hat uns schnell
von Sardinien nach Menorca gebracht - ein guter Genaker zieht eben -und
wir haben davon 3 von 110qm bis 220qm. Wir hatten eine schnelle und einfache
Überfahrt. Am nächsten Abend machen wir an der Mooringtonne auf der Reede von Mahon auf Menorca fest. Wir sind 2 Tage geblieben, weil es uns so gut gefallen hat. Es gibt einen wunderschönen Markt (allerlei Fisch, Obst und Gemüse) mit der besten Bar (bocadillos, tapas, tortillas, Panorama inklusive), schöne Geschäfte und lauschige Gassen, eine Kathedrale...und freundliche Leute!. Es ist eine Freunde hier zu bummeln und einzukaufen. Von Massentourismus keine Spur. Wehmütig laufen wir wieder aus. Wir wären gerne noch etwas geblieben Dann der kleiner Sprung rüber nach Mallorca, wieder mit raumen Wind unter Genaker, in Begleitung vieler Delfine. Der Anlegekai in Cala Ratjada ist kurz, und vor dem kleinen Hafen brechen hohe Wellen auf die Felsen. Man liegt selbst mit dem grossen Kat etwas unruhig. Das Dorf ist fest in deutscher Hand, nur ein kleines Lebensmittelgeschäft nicht und die freuten sich über mein Tiroler Spanisch! Das Wetter verschlechtert sich ein wenig, aber unser nächstes Ziel Alcudia ist gleich um die Ecke - die Marina ist sehr groß, gut organisiert - der Ort selbst ist vom Massentourismus geprägt. Ein Ort zum Verproviantieren und Reparieren - weniger zum Entspannen. Bis die nächsten Gäste kommen, spiele ich eine Runde Golf (und verliere 12 Bälle). Für ein gutes Abendessen empfehle ich die" Bodega d'es Porto", für mich die beste Taverna/Trattoria in Mallorca echter jamòn serano , pimientos, datilos, pescados y mariscos, Fleisch vom Holzkohlengrill, saftig und zart und viele andere schöne Sachen. Im Golf von Pollenca gibt es zwei herrliche Ankerplätze, die wir auch nutzen und den Abend mit einem Dinner an Land verbringen und einem ausgedehnten Spaziergang am nächsten Morgen. Ein guter N-NW Wind schiebt unseren Catamaran schnell die wildschöne felsige Nordküste Mallorcas hinunter. Unter Gross und Fock laufen wir öfters über 15 Knoten. Sa Calobra ist eine romantische wunderschöne kleine Bucht, die Wanderung entlang des Torrent de Pareis, inmitten der Schlucht, ist auch wirklich abenteuerlich. Später ankern wir, wie üblich, in Puerto de Sóller: die erst kürzlich erweiterte Marina stört nicht ... und die Trambahn fährt noch! Wir liegen sicher vor Anker und bummeln den nächsten Vormittag durch den kleinen Ort. Unter Motor geht es nach Andratx, denn es ist windstill. Doch dann gibt es 2 Tage lang Regen und kräftigen Wind. Das schlechte Wetter hält uns 2 Tage in Andratx auf. Wir liegen sicher vor Anker, auch als nachts die Fallböen mit über 45 Knoten in den Wanten pfeifen und der Kat kräftig schwoit und an der Kette ruckt. So schön die Bucht auch ist, Andratx ist uns doch zu touristisch und wir ziehen weiter. Wir nutzen die kurze Wetterbesserung und segeln nach Palma, wo wir glücklich
einen Anlegeplatz in der neuen Marina "Pantalán del Mediterraneo"
direkt am Paseo Marítimo finden. Und am Abend in die Altstadt.
Versucht die "Taverna de Bovido", nahe der Kathedrale: das Gedränge
lohnt sich! Hasta luego ! Kurti & Franziska |
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